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E-Mail-Nutzung: Wie sich Deutsche, Österreicher und Schweizer unterscheiden

Nicht nur beim Dialekt, auch bei der E-Mail-Nutzung unterscheiden sich die drei Nachbarländer. Das hat eine neue Studie herausgefunden.


Deutsche, Österreicher und Schweizer sprechen zwar dieselbe Sprache, unterscheiden sich aber deutlich bei Dialekt und Gebräuchen. United Internet Media wollte wissen, wie es sich bei der digitalen Kommunikation verhält und ließ über 3.000 E-Mail-Nutzer in den drei Ländern vom Institut MindTake Research befragen. Während die Schweizer eher mobil außer Haus kommunizieren, nutzen die Deutschen in den Abendstunden bevorzugt den großen Bildschirm. Die Österreicher sind hingegen primär an einer einfachen und bequemen Nutzung interessiert.

 E-Mail-Anbieter müssen in den DACH-Ländern unterschiedliche Erwartungen erfüllen. Die Studie untersuchte drei Faktoren, die zur Wahl des privaten E-Mail Anbieters führen: „Einfachheit & Bequemlichkeit“, „Produktleistung/Sicherheit“ sowie „Empfehlung/Image“ und arbeitete vier verschiedene Nutzertypen heraus, an denen sich die Vorlieben in den einzelnen Ländern ablesen lassen. Die „Anspruchsvollen“, die auf alle Faktoren Wert legen, sind in allen drei Märkten zu etwa gleichen Anteilen zu finden. Die „Usability-Orientierten“ sind vor allem an einem einfachen und bequemen Dienst interessiert. Diese Gruppe gibt es in Österreich in stärkerem Maße als in Deutschland und der Schweiz. In Österreich und in der Schweiz sind die „Unkomplizierten“, denen alle Punkte im Vergleich weniger wichtig sind, tendenziell häufiger vertreten als in Deutschland. Bei den „Hardfacts-Orientierten“ zählen dagegen vor allem „Produktleistung/Sicherheit und „Einfachheit/Bequemlichkeit“, aber weniger das Image oder Empfehlungen. Sie sind am häufigsten in Deutschland anzutreffen.

Bei der Außer-Haus-Nutzung der E-Mail liegen die Schweizer vorn
Wichtig für die Kampagnen-Planung: Die E-Mail-Nutzung unterscheidet sich auch nach der Situation in der DACH-Region deutlich. Während in allen drei Ländern das E-Mail-Schreiben und -Lesen zu Hause am stärksten und auf ähnlichem Niveau ausgeprägt ist, sind die Schweizer deutlich aktiver außer Haus – sei es in der Arbeit, unterwegs, in öffentlichen Einrichtungen oder bei Verwandten, Freunden und Bekannten. Die Deutschen rangieren bei den Außer-Haus-Werten im Mittelfeld, während die Österreicher die E-Mail etwas weniger außer Haus nutzen.

Bei der Wahl der Screens zeigen sich länderübergreifende Trends: Zum Lesen von E-Mails wird auf alle Screens, also PC/Laptop, Smartphone und Tablet zurückgegriffen, zum Schreiben nutzen die DACH-Einwohner eher PC/Laptop und Smartphone, das Tablet hat als Schreibgerät eine geringere Relevanz.

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Quelle: www.horizont.at Studie August 2017