Imagefilm

 Die Farben des Südens

 Social Media

Glücklich werden - so schafft es die „Generation Global“

Wohnort, Partner, Job: Alles muss schnell austauschbar sein, denn die Möglichkeiten scheinen grenzenlos. Wie die „Generation Y“ zur „Generation Global“ wird - und ihre Unzufriedenheit endlich in den Griff bekommt.


Junge Erwachsene, die in ihren 20er- und 30er-Jahren stecken und mit der digitalen Revolution groß geworden sind, haben viele Namen. Sie heißen „Millennials“ - weil sie irgendwann zwischen 1980 und der Jahrtausendwende geboren wurden. Oder „Generation Maybe“ - weil sie angeblich unfähig sind, sich in großen Lebensfragen festzulegen. Sie heißen „Generation Slash“ - weil sie sich wegen ihres Drangs nach Selbstverwirklichung mehrere Jobs und Berufsbezeichnungen mit vielen Schrägstrichen zugelegt haben. Am häufigsten aber fasst man sie unter „Generation Y“ zusammen - das „Y“ steht für das englische „Why“, die Frage nach dem Warum. Wer dazu gehört, soll einen schicken „Yuppie-Lifestyle“ führen, hat vermeintlich grenzenlose Möglichkeiten, aber auch das Gefühl, eben diesen Möglichkeiten nie ganz gerecht zu werden.

Nun bekommt die Generation mit den vielen Namen einen neuen dazu: „Generation Global“. Was das nun wieder ist, ist in einem Report des Zukunftsinstituts in Frankfurt nachzulesen: Demnach entsteht durch die Globalisierung eine Generation, der wie keiner anderen zuvor eine Fülle an Informationskanälen und Entfaltungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen - über die Grenzen der eigenen Heimat hinaus. Möglich machen das Social Media, Digitalisierung und Konnektivität. Die „Generation Global“ gibt sich weltmännischer als ihre Eltern, sie ist offener dafür, auch mal woanders Wurzeln zu schlagen, reist viel, ist bestens über die weltpolitische Lage informiert.

 

weiterlesen

 

Quelle: www.welt.de August 2017_von Gloria von Bronewski