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 Die Farben des Südens

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Das Manifest der Generation Global

Wir-Kultur, Postmaterialismus, hedonistische Nachhaltigkeit... - Um die “Generation Global” zu verstehen bedarf es einer Einordnung ihrer Wertvorstellungen. Das Manifest der „Generation Global“

1. We’ll go ahead
Pioniergeist: Wir sind mutig und probieren neue Arten der Lebensgestaltung aus. Wir streben nach einem Lebensstil, der sich nicht allein durch Konsumentscheidungen definiert. Wir bewundern Menschen, die Geld, Zeit und Lebensenergie investieren, um etwas besser zu machen – ohne Garantie auf Erfolg.

2. Collect moments, not things
Postmaterialismus: Erlebnisse, Erfüllung und Erfahrungen sind uns wichtiger als materieller Besitz und Reichtum. Reisen, Genießen, intellektueller Austausch und spirituelle Entfaltung sind in unserer Welt mächtigere Statussymbole als teure Autos oder Uhren.

3. Don’t throw it away, there is no away
Umweltbewusstsein: Nachhaltigkeit ist für uns kein totgehypter Trendbegriff, sondern eine Grundhaltung, die wir verinnerlicht haben. Eigenverantwortliches Handeln im Sinne eines kritischen Konsums ist die natürliche Folge unserer globalen Perspektive.

4. Let’s go where the Wi-Fi is weak
Digitale Affinität: Vernetzung ist unser Normalzustand. Doch bei aller Liebe zum Internet: Wir legen Wert auf einen bewussten und achtsamen Umgang mit digitalen Medien. Auch den Offline-Trend zelebrieren wir genussvoll – natürlich immer nur temporär.

5. Everyone you meet knows something you don’t
Wir-Kultur: Gemeinschaft ist unser höchstes Gut. Wir wählen unsere Communitys selbst, unabhängig davon, in welche Nation, welches Dorf oder welche Religion wir hineingeboren wurden. Für uns sind gemeinsame Werte und Interessen bedeutsamer als die geografische Herkunft.

6. Build bridges, not walls
Offenheit: Das Mindset zählt. Das führt nicht nur zu einer Loslösung der Gemeinschaften von geografischen Grenzen, sondern auch zu einem Fall der Mauern im Kopf. Herkunft, Geschlecht, Alter, Aussehen oder sexuelle Orientierung treten dabei in den Hintergrund.

 

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Quelle: www.zukunftsinstitut.de August 2017_von Lena Papasabbas und Tristan Horx