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 Social Media

Influencer - Leitfaden für die Zusammenarbeit

In der Tourismusbranche sind Influencer derzeit in aller Munde. Wer oder was sind Influencer überhaupt? Leitbilder? Trendsetter? Vorbilder? Meinungsmacher? Ratgeber?


Grundsätzlich formuliert sind es Menschen, die mit ihrer Meinung viele Menschen über digitale und allen voran über soziale Medien beeinflussen und als Multiplikator dienen können. Und sie sind in klarer Abgrenzung zu Testimonials zu sehen, deren Aufgabe es ist, Produkte und Marken gegen Geld zu bewerben. Wenn es um die Zusammenarbeit mit  Influencern geht, geht es  immer auch um Reichweite, Zielgruppen, Kanäle (Youtube, Instagram, Facebook, Snapchat, Blog...),  und letztendlich um eine Kosten-Nutzen-Rechnung. Um die vielen positiven Seiten des Influencer Marketings zu nutzen, ist es notwendig, einige Punkte kritisch zu hinterfragen bzw. seine eigenen Hausaufgaben zu machen. 


Bevor ich mich auf die Suche nach Influencern begebe bzw. ein Angebot eines Influencers annehme, muss ich für mich klären

  • Was sind meine (realistischen) Ziele? Was möchte ich erreichen?
  • Wer ist meine Zielgruppe?
  • Was sind meine Themen, die ich transportieren möchte?
  • Passt das zu meiner Marketingstrategie
  • Wieviel Geld möchte ich dafür ausgeben?

Wie finde ich einen Influencer?

  • Recherche auf den sozialen Kanälen mit Kontaktaufnahme
  • Influencer-Netzwerke
  • Agentur
  • Er/Sie findet mich

Die Auswahl eines Influencers ist abhängig von

  • seiner Zielgruppe (ist sie für mich wirklich relevant?)
  • passt sein Kanal zu meiner Zielgruppe?
  • Passen seine Werte zu meiner Marke?
  • Welche Marken hat er bereits vertreten?
  • Ist die Reichweite realistisch? Qualität sollte vor Quantität gehen.

Was darf ich mir von einem Influencer erwarten

  • Dass er über Themenkompetenz und Expertenstatus in seinem Bereich verfügt
  • Dass er seine Fans, Follower etc. inspiriert und das (positive) Markenimage transportiert.
  • Dass er authentisch und subjektiv berichtet
  • Jedoch: Direkte Buchungen sind über Influencer schwer zu erreichen.

Was sollte VOR der Zusammenarbeit geklärt sein

  • Die gegenseitigen Erwartungen – halten Sie diese schriftlich fest!
  • Ein Influencer ist kein Testimonial – Kritik muss zugelassen werden – macht authentisch
  • In welchem Umfang bzw. in welcher Anzahl werden Posts, Blogbeiträge, Videos... produziert bzw. veröffentlicht
  • Modus und Höhe der Bezahlung (z. B. Unterkunft + Logis, Fahrtkostenzuschüsse, Kosten für Freizeitprogramme...). Was wird extra verrechnet, was ist inkludiert?
  • Wer hat die Rechte für Fotos, Videos und Texte? Dürfen diese vom Auftraggeber auch ohne Limits (zeitlich, örtlich) verwendet werden?
  • Dass die Arbeitsweise des Influencers berücksichtigt wird – Printjournalisten haben andere Anforderungen als Youtuber.
  • Wer ist der Ansprechpartner des Influencers vor Ort, braucht er Programme, Betreuung etc.

Zum Projektende gehören auf jeden Fall

  • Reflexion  und Evaluierung
  • Kontaktpflege für die Zukunft

Hier noch was zum Nachlesen bzw. Diskutieren:  Schnorrer?  Fake-Influencer

Kontakt - für Tipps und weitere Informationen:

Mag. Ute Zaworka 
Content Management 
E: ute.zaworka@kaernten.at