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Zwei Kärntner Projekte überzeugen Jury und sichern „Innovationsmillion“ des Bundes für Weiterentwicklung des Sommertourismus – „Doaswalder Auszeit“ in St. Oswald und „Drau Rad & Paddelweg“ im Oberen Drautal sind Leuchtturmprojekte

„Die besten Ideen zum Sommer wurden gesucht und Kärnten hat seine touristische Innovationskraft aufs Neue bewiesen. Gleich zwei Kärntner Projekte haben den Call des Bundes und der ÖHT nicht nur genutzt, sondern konnten ihn für sich entscheiden. Den beiden Siegerprojekten „Doaswalder Auszeit“ in St. Oswald und „Drau Rad & Paddelweg“ im Oberen Drautal gratuliere ich herzlichst“, zeigt sich der Tourismuslandesrat Ulrich Zafoschnig begeistert über den Ausgang des österreichweiten Calls des Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus und der Österreichische Hotel- und Tourismusbank (ÖHT) für die besten Ideen zum modernen Sommerurlaub.

Insgesamt wird rund eine Million Euro an sechs innovative Projekte vergeben. „Durch die Kreativität der Kärntner Touristiker und der heimischen Tourismusbetriebe können die Kärntner Leuchtturmprojekte mit Schwerpunkten auf das Natur-Aktiv-Erlebnis und der Kärntner Kulinarik jetzt umgesetzt werden. Das beflügelt den Erfolgskurs im Kärntner Tourismus weiter“, so Zafoschnig.

Das Projekt „Doaswalder Auszeit“ verknüpfe die hochwertige bäuerliche Kärntner Kulinarik mit einem „Stadlerlebnis“ für die ganze Familie. Bäuerliches Kulturgut werde gemeinschaftlich nutzbar gemacht und so gleichzeitig erhalten. „Das ist nicht nur nachhaltig, sondern sichert den Gästen ein Familienerlebnis der ganz besonderen Art. Authentische und traditionelle Kulinarik spielen für das Urlaubserlebnis unserer Gäste eine immer bedeutendere Rolle. Das Projekt trifft den Zahn der Zeit und schafft künftig ein begehrtes Angebot“, so Zafoschnig.

Das zweite Siegerprojekt aus Kärnten zahle direkt in eine weitere Stärke im Kärntner Tourismus ein, in das Natur-Aktiv-Erlebnis. „Das Projekt „Drau Rad & Paddelweg“ im Oberen Drautal hat die Jury überzeugt, weil bestehende Infrastruktur bestmöglich genutzt wird und das aktuelle Rad-Angebot zu einem Kanupaddel-Weitwanderweg weiterentwickelt wird. Radfahren und Kanuwandern werden zu einem gemeinsamen Produkt angeboten“, so Zafoschnig. Ressourcen werden bei diesem Projekt gezielt vernetzt, so komme weitgehend die vorhandene Infrastruktur zum Einsatz (Unterkünfte, Logistik zum Transport von Rädern, Kanus, Gepäck und/oder Personen, online-Buchung). Neu hingegen seien bei diesem Projekt die „Selbst-Versorger-Labestationen“ an den Ein-/Ausstiegsstellen, bei denen Gäste künftig mit regionalen Produkten verpflegt werden.

 

Klagenfurt (LPD), 2. Nov. 2018