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 Die Farben des Südens

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Bis 2022 entsteht touristisches Leitprojekt mit Strahlkraft zur Stärkung des ganzjährigen Angebots in der Region – Gesamtinvestition von rund 2,4 Millionen Euro macht höchste Konzentration südlichen Lebensgefühls erlebbar

„Das heute beschlossene Kärnten Badehaus am Klopeiner See ist ein Projekt mit regionsweiter Strahlkraft, von dem künftig die gesamte Tourismusregion Klopeiner See, die Einheimischen und unsere Gäste profitieren werden. Mit dieser touristischen Infrastruktur setzen wir einen gezielten Impuls in die Saisonverlängerung für regionale Betriebe und schaffen ein schlechtwettertaugliches Angebot, mit dem wir in die Stärkung der Nebensaison investieren“, so Tourismusreferent Ulrich Zafoschnig.

Mit einem Investitionsvolumen von 2,4 Mio. Euro entsteht unter Beteiligung der Tourismusregion Klopeiner See – Südkärnten und privaten Tourismusunternehmern in Form einer Public-Private-Partnership bis 2022 das bereits dritte Kärntner Badehaus. Aus dem Tourismusreferat des Landes Kärnten wird ein Drittel der Errichtungskosten im Wege eines Zuschusses kofinanziert. „Damit setzen wir, in engem Schulterschluss mit dem Tourismus und der Region, einen starken Akzent, den Klopeiner See ganzjährig erlebbar zu machen. Wir investieren gezielt in die Modernisierung der Infrastruktur und setzen so die Landestourismusstrategie konsequent um, die höchste Konzentration südlichen Lebensgefühls in Kärnten erlebbar zu machen“ so der Tourismuslandesrat.

Bereits im Regierungsprogramm habe die Koalition einen Schwerpunkt auf den Ausbau der Tourismusinfrastruktur gesetzt und sich weitere Badehäuser in Kärnten zum Ziel gesetzt. 2011 wurde das Konzept „Kärntner Badehaus“ initialisiert, um ein Alleinstellungsmerkmal in der touristischen Infrastruktur und im Kärntner Seenerlebnis zu realisieren. Angelehnt an die Kärntner Landestourismusstrategie mit der Positionierung Kärntens als das Bundesland mit höchster Konzentration südlichen Lebensgefühls, verbindet das Kärntner Badehaus Seenwellness direkt am Seeufer mit Genuss und moderner Architektur. „Zur Errichtung des dritten Kärnten Badehauses am Ostufer des Klopeiner Sees gehört Entschlossenheit und Mut zur Innovation. Als Tourismuslandesrat freut es mich, dass nach den erfolgreichen Badehäusern am Millstätter See und am Wörthersee nun auch in der Region Südkärnten dieser Schritt gelungen ist“, so Zafoschnig. Wichtig sei ihm, dass die Umsetzung in enger Abstimmung mit dem Tourismus vor Ort passiere.

Geplant vom Kärntner Architekten Herwig Ronacher ist das Kärntner Badehaus auch am Klopeiner See ein architektonisches Highlight, das einen Mix aus dem klassischem Badehaus-Stil und modernen Elementen verkörpert und so eine Symbiose aus typischer, traditioneller Kärntner See-Architektur und zeitgemäßem Holzbau darstellt. „In Anlehnung an die reiche Bautradition von Seenarchitektur an Kärntens Seen zielt es auf ein Gesamterlebnis entsprechend der Tourismusmarke Kärnten in den touristischen Kernthemen „Seenerlebnis“, „Naturbezug“ und „Alpen Adria Genuss“ ab. Im bewussten Gegensatz zu den Massenthermen und Hallenbädern ist das „Kärntner Badehaus“ klein und fein, liegt direkt am See und ermöglicht in Kombination mit Ruhebereichen, See-Saunen und anderen Wellness-Einrichtungen eine Verlängerung der Badezeit und ganzjährige See-Nutzung“, erläutert Zafoschnig.

Errichtet wird das dreigeschossige Badehaus direkt im Strandbad Krainz und fasst gleichzeitig 150 Personen. Ganz besonders stechen der Saunabereich mit attraktiver Gastronomie und ein Warmwasser Freibecken hervor. „Mit diesen investiven Mitteln seitens des Landes wird das erfolgreiche Konzept der Kärntner Badehäuser um einen wichtigen weiteren Standort erweitert. Das dritte Kärntner Badehaus ist ein Umsetzungsmeilenstein für Leadprojekte in Kärnten. Mit dieser neuen, saisonverlängernden Infrastruktur forcieren wir die regionale Wertschöpfung und beflügeln den Erfolg im Kärntner Tourismus weiter“, so Zafoschnig.

 

Klagenfurt (LPD)_LR Zafoschnig_Dienstag, 18.12.2018: