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 Die Farben des Südens

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Der April und somit letzte Monat im Winterhalbjahr ist zwar noch im Laufen, mit den hochgerechneten Aprilzahlen der Jahre 2017, 2014, 2011 – hier lagen die Osterferien ähnlich spät - gibt es aber bereits jetzt sehr Erfreuliches zu berichten.

Kärntner Wintertourismus hält Rekordergebnis des Vorjahres

Der abgelaufene Winter war für den heimischen Tourismus durchaus herausfordernd – es galt den Rekordwinter 2017/18 mit einem Nächtigungszuwachs von 8,7 % und einem Plus bei den Gästeankünften von 11,4 % als Maßstab zu nehmen. Mit dem diesjährigen späten Ostertermin, zu welchem nur mehr wenige Skigebiete bzw Betriebe für den Winterbetrieb geöffnet hatten, gab es geänderte Rahmenbedingungen. Trotz der Verschiebung der nächtigungsrelevanten Osterferien vom März in den April verzeichnet der März 2019 lediglich ein Minus von 6,6 %. Durch den nun zu erwartenden Zuwachs im April können wir davon ausgehen, dass das diesjährige Winterhalbjahr (November bis April) das Rekordniveau des Winterergebnisses 2017/18 wieder erreichen wird. Die Nächtigungszahlen und Ankünfte sind lediglich ein Parameter zur Messung von Winterbilanzen. Die Analysen und Umfragen bei den Beherbergungsbetrieben, Seilbahnen, Skischulen und allen weiteren Partnern brachten ebenso erfreuliche Ergebnisse in der Entwicklung der Wertschöpfung.

Kärnten Werbung Chef Christian Kresse: „Der Abschluss der Wintersaison bedeutet den Beginn der nun startenden Sommersaison. Der Kärntner Wintertourismus konnte durch Bündelung der Marketingaktivitäten sowie saisonverlängernden, neuen Angeboten das erfolgreiche Ergebnis des Vorjahres bestätigen. Die steigende Investitionsdynamik ist ein wesentlicher Teil des diesjährigen Winterergebnisses. In den nächsten Jahren wird es nun von entscheidender Bedeutung sein, weitere betriebliche Investitionen zu unterstützen und öffentliche Investitionen in die Winterinfrastruktur zu forcieren. Die Prämisse, immer mehr zu einer Ganzjahresdestination zu werden und damit attraktive Jahresarbeitsstellen und längerfristig ausgelastete Infrastrukturen zu schaffen, muss weiter oberstes Ziel der Tourismuswirtschaft sein.“

Die Märkte im Detail:
Die wichtigsten Wintermärkte, Österreich und Deutschland, liegen in der bisherigen Winterbilanz auf dem Niveau des Vorjahres und werden sich den hochgerechneten Aprilzahlen nach positiv entwickeln. Diese beiden Märkte halten zusammen einen Anteil von 61,2 % an den Gesamtübernachtungen im Kärntner Wintertourismus. In Deutschland weist insbesondere der Süden und Mitteldeutschland derzeit hohe Zuwächse auf (Bayern + 8,4 % bei den ÜN).
Das kontinuierliche Wachstum in den Märkten Zentral- und Osteuropa (Tschechien, Ungarn, Polen, Kroatien, Slowenien, Slowakei) der letzten Jahre setzt sich auch im Winter 2018/19 fort, bereits jede 4. Winterübernachtung kommt aus dem CEE-Raum. Rückgänge bei den Übernachtungszahlen weisen derzeit Italien (-12.,8 %) und die Niederlande (-8 %) auf. Sehr positive Nächtigungsentwicklungen zeigen sich in den Hoffnungsmärkten China (+ 78 %) und Großbritannien (+14,8 %).

 

zur Statistik März 2019 und Winterhalbjahr