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 Die Farben des Südens

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Kärnten. Klagenfurt. München. Nach der erfolgreichen Partnerschaft im Sommer weitet die Kärnten Werbung die bestehende Kooperation mit der Deutschen Bahn massiv aus. Zur Förderung der sanft-mobilen Anreise steht eine großangelegte Winterkampagne bevor.

 

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Fotocredit Kärnten Werbung/ Deutsche Bahn_Franz Gerdl: Beispiel der diesjährigen Herbstkampagne mit der Deutschen Bahn.
Ab dem heurigen Winter startet die Marketingkooperation der Deutschen Bahn mit dem Kärntner Tourismus ganzjährig durch.

 



Unter dem Motto „traumhafte Aussichten statt aussichtslos im Stau“ bewirbt Kärnten in Kooperation mit dem starken Partner Deutsche Bahn die klimafreundliche Anreise aus Deutschland in den Kärntner Winter. Ziel ist es, die 50% der deutschen Haushalte aus Großstädten wie München, Berlin oder Stuttgart, die kein eigenes Auto mehr besitzen, zu erreichen. „Eine nachhaltige Anreise gewinnt für den Kärntner Tourismus zunehmend an Bedeutung. Neben der langjährigen Zusammenarbeit mit den ÖBB wird ab der diesjährigen Wintersaison eine ganzjährige Kooperation und eine umfangreiche Werbeoffensive für 2020 mit der Deutschen Bahn umgesetzt“, so Christian Kresse, Geschäftsführer der Kärnten Werbung.

Bahnanreise liegt klar im Trend
Laut aktuellem Stand der T-Mona (Tourismus Monitor Austria) für den bisherigen Sommer 2019 ist die Bahnanreise nach Kärnten zum Vergleichszeitraum 2018 von 4 % auf 6 % gestiegen. Der Schnellzug aus Berlin, welcher die Fahrt nach München von sieben auf vier Stunden verkürzt und Direktverbindungen von München nach Villach und Klagenfurt verstärkten die Argumente für eine klimafreundliche Anreise mit der Bahn.

Last Mile geschlossen
Um einen autofreien Urlaub in Kärnten attraktiv und bequem zu gestalten wurde 2017 in gemeinsamer Initiative der Kärnten Werbung und acht Kärntner Tourismusregionen die Touristische Mobilitätszentrale Kärnten gegründet. Mit dem Bahnhof-Shuttle Kärnten wurde die „Last Mile“ von mittlerweile 12 Kärntner Bahnhöfen zu über 4.300 Unterkünften geschlossen. Die Bahnhof-Shuttlezahlen steigen stetig, mit Stichtag 30.09.2019 wurden heuer bereits über 10.000 Personen transportiert, was einen Zuwachs von 23 % bedeutet (zum Vergleichszeitraum des Vorjahres). Ebenso erfreulich sind die Zahlen der Deutschen Bahn: per Juli 2019 konnten die Ankünfte von Bahnanreisen aus Deutschland nach Kärnten um 6,2% im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden. Durch die Servicierung des Gastes mit dem Bahnhof-Shuttle Kärnten wird die Anreise mit der Bahn noch attraktiver und bequemer,“ betont Khaled-El-Hussein, Marketingleiter bei der Deutschen Bahn Fernverkehr.

Vor-Ort-Mobilität wird von den Tourismusregionen weiter verbessert
„Allerdings dürfen wir, bei all den positiven Zahlen bei diesem Projekt, den Ausbau der Vor-Ort-Mobilität nicht vergessen“, so Georg Overs (GF der Region Villach und Sprecher der acht teilnehmenden Regionen der Touristischen Mobilitätszentrale Kärnten). „Mit der Einführung des Nockmobils im Februar, der Einführung der neuen Radbuslinie nach Kranjska Gora oder der Einführung des Wanderbusses in Mittelkärnten setzen wir weitere wichtige Schritte für eine Optimierung“, so Overs weiter.
Über 12.000 transportierte Fahrgäste mit dem Nockmobil (nockmobil.at) im Sommer 2019 und ausgebuchte Radbusse in der Region Villach zeigen, dass der Bedarf für autofreie Angebote immer größer wird.

Mobil mit dem Rad – landesweite Maßnahmen zeigen erste Erfolge
Bestens gebucht sind auch die beiden Radzüge (mit 125 Radstellplätzen) zwischen Villach und Kranjska Gora und Jesenice. Die ÖBB weisen beim Radtransport in den letzten Jahren eine jährliche Steigerung von rund 24 % im Schnitt auf. Ähnliche Zuwächse vermelden die ÖBB auch an der Tauernschleuse, wo 2018 aufgrund des Kapazitätsengpasses ein eigener Radwaggon installiert wurde. Sehr erfolgreich bilanziert auch die Radzugverbindung zwischen Udine und Villach (Micotra). 2019 wurden hier erstmals über 20.000 Räder transportiert.