Die Farben des Südens

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LH Kaiser, LR Schuschnig und ÖSV-Präsident Schmidhofer präsentierten Sport-Highlight – Rennen am 15. und 16. Jänner 2022 – Rund 100 Athletinnen und Athleten aus 20 Nationen werden erwartet

Sensationelle Premiere im Snowboard-Weltcup: Erstmals wird die Simonhöhe Austragungsort für zwei FIS-Rennen und scheint damit – neben Gastein – als zweite österreichische Station fix im Weltcup-Kalender für 2022 auf. Ausgetragen werden am 15. und 16. Jänner jeweils ein Parallel-Riesentorlauf der Damen und Herren sowie ein Team-Bewerb. Gerechnet wird mit der Teilnahme von rund 100 Athletinnen und Athleten aus 20 Nationen, die Rennen werden live vom ORF, internationalen TV-Stationen sowie per Live-Streaming von verschiedenen Media-Portalen übertragen.

Präsentiert wurde dieses kommende Kärntner Sport-Highlight von Landeshauptmann und Sportreferent Peter Kaiser, Tourismuslandesrat Sebastian Schuschnig, ÖSV-Präsident Karl Schmidhofer und Landessportdirektor Arno Arthofer im Spiegelsaal der Kärntner Landesregierung.

Kaiser bezeichnete die Entscheidung der FIS als „Frohbotschaft“ für Kärnten. Nachdem die Rennen auf der Simonhöhe die letzten vor den Olympischen Spielen in Peking seien, werde das Teilnehmerinnen- und Teilnehmerfeld entsprechend hochkarätig sein. „Wir werden seitens der Kärntner Sportfamilie alles dafür tun, dass es sowohl für die Athletinnen und Athleten als auch für alle Fans unvergessene Tage werden. Kärnten wird sich auch im Winter von seiner besten Seite zeigen“, so der Landeshauptmann.

„Es ist ein freudiger Tag für unser Bundesland. Eine solche sportliche Leitveranstaltung hat eine starke internationale Strahlkraft und wird ein hohes Interesse an Kärnten mit sich bringen“, so Schuschnig. Es sei ein starkes Signal zur richtigen Zeit und eine hohe Auszeichnung für den heimischen Tourismusstandort. „Wir verfügen auch in den kleinen Skigebieten über eine hohe Qualität“, strich der Tourismuslandesrat hervor.

Der neue ÖSV-Präsident Karl Schmidhofer freut sich, dass im kommenden Winter in Bad Gastein und auf der Simonhöhe zwei Weltcup-Rennen der Parallelboarder und -boarderinnen in Österreich stattfinden: „Ich habe selbst am Kreischberg und im Lachtal Snowboard-Weltmeisterschaften veranstaltet und freue mich, dass der ÖSV eine neue Destination im FIS-Weltcup-Kalender fixieren konnte, die für den Snowboardsport lebt.“

Der Chef des Organisationskomitees, Werner Schöffmann, bedankte sich sowohl beim ÖSV für die einstimmige Entscheidung als auch bei der öffentlichen Hand für die Unterstützung. „Es ist ein Jubeltag für die gesamte Kärntner Snowboard-Familie. Die Simonhöhe hat sich mittlerweile für viele Athletinnen und Athleten zu ihrer Snowboard-Heimat entwickelt. Wir werden im Jänner die weltbesten Carverinnen und Carver in Kärnten begrüßen können“, so Schöffmann.

Landessportdirektor Arno Arthofer ist begeistert von der Entwicklung auf der Simonhöhe: „Was da bisher mit persönlichem Engagement und überschaubarem Mitteleinsatz aufgebaut wurde, ist bewundernswert. Wir unterstützen das Projekt seitens des Landes aus voller Überzeugung und freuen uns bereits darauf, die Kärntner Snowboard-Elite beim Heimweltcup zu sehen.“

Tatsächlich stellt Kärnten mit Sabine Schöffmann, Daniela Ulbing, Alex Payer, Fabian Obmann und Aron Juritz einen erheblichen Teil des ÖSV-Weltcup-Teams. Für Alex Payer und Sabine Schöffmann geht ein Traum in Erfüllung: „Wenn mir jemand vor ein paar Jahren erzählt hätte, dass wir ein Weltcup-Rennen auf unserem Hausberg fahren werden, hätte ich ihn für verrückt erklärt, jetzt ist es soweit, ich bin total happy“, so Schöffmann.

Ihre Unterstützung zugesagt haben auch die Region Mittelkärnten und die Gemeinde St. Urban. „Das ist eine einmalige Gelegenheit die Region und das Schigebiet Simonhöhe überregional bekannt zu machen“, meint St. Urbans Bürgermeister Dietmar Rauter.

Klagenfurt (LPD). 23. Juli 2021

 Simonhoehe FIS Snowboard Simonhoehe 2022 Austragungsort Weltcup Rennen 900 600

LH Peter Kaiser, Alex Payer, Daniela Ulbing, Sportdirektor Arno Arthofer, LR Sebastian Schuschnig, Werner Schöffmann, Sabine Schöffmann, ÖSV Präsident Karl Schmidhofer
© LPD/Peter Just